Leistung und Preise im Überblick
Podcast-Produktion umfasst Mehrspur-Aufnahme, Schnitt und Loudness-Abgleich. Tarife: € 110 pro Stunde oder € 380 für eine Session (3 h inkl. Schnitt). Für Serien mit fester Cadence lohnt sich eine Planung pro Quartal — Anfrage über Kontakt oder +43 1 546 78 90.
Öffnungszeiten Mo–Fr 10–19, Sa nach Vereinbarung; Standort Stapelgasse 8, 1050 Wien. Team Podcast: Jonas Erdmann (Produktion) — mehr unter Über uns.
Aufnahme: Mehrspur statt Mono-Quickfix
Jede Stimme auf einer Spur, Raumton und Musik getrennt — das erleichtert Schnitt, Entzischen und spätere Kapitelmarker. In Wien nehmen wir vor Ort am Tisch oder mit Gästen per sauber geroutetem Remote-Signal auf; Hybrid bedeutet: gleiche Regeln für Pegel und Raum.
Vor der Session: Agenda, Intro/Outro-Musik geklärt, Rechte an Musik und Jingles dokumentiert (keine ungeklärten Chart-Tracks als Dauerhintergrund). Bei Unsicherheit FAQ und AGB lesen.
Sprechen Sie in normaler Gesprächslautstärke, nicht „ins Mikrofon projizieren“ — das reduziert Plosive und ermüdet weniger. Popschutz und Mikroabstand sind bei uns eingestellt; wenn Sie Notizen ablesen, leise Papiergeräusche vermeiden oder digital scrollen.
Planen Sie Puffer für Setup: Kabel, Kopfhörer, Getränke ohne Kohlensäure. 18 m² Lounge steht für kurze Gespräche vor und nach der Aufnahme bereit.
Schnitt und Kapitel
Wir entfernen Pausen, Versprecher und Doppelstarts nach Ihrer Redaktionsvorgabe — konservativ oder straff. Kapitelmarker für Apple Podcasts und Spotify setzen wir auf Wunsch mit Zeitcodes aus dem Master. Shownotes liefern Sie textlich; wir binden keine externen CMS-Accounts ein.
2 Feedback-Runden sind im Schnitt-Paket vergleichbar mit Mix-Projekten — sammeln Sie Änderungswünsche gebündelt. Größere inhaltliche Umbauten = neuer Aufwand.
Lautheit: praktische Zielwerte
Für gesprochene Inhalte orientieren wir uns an gängigen Plattform-Normen: integrierter Lautheit oft um −16 LUFS (Stereo) für viele Publisher, true peak unter −1 dBTP. Musik-lastige Shows können abweichen — Referenz nennen. Wir dokumentieren den gemessenen Wert in der Übergabe.
Normalisierung ersetzt kein gutes Monitoring: leise Gäste werden im Schnitt angehoben, nicht erst im Limiter „repariert“. Das hält Hintergrundrauschen kontrollierbar.
Wenn Ihr Hoster eigene Loudness-Regeln publiziert, senden Sie uns den Link vor der Session — wir richten den Export darauf aus, statt nachträglich zu raten. Dynamik bei Interviews ist erwünscht; nur Werbeblöcke oder jingle-lastige Intros brauchen manchmal straffere Pegel.
Formate für Host und Archiv
| Zweck | Format | Hinweis |
|---|---|---|
| Archiv / Weiterbearbeitung | WAV 48 kHz, 24 Bit | Projekt-Backup bei Ihnen |
| Upload zum Hoster | MP3 320 kbps oder WAV | Host-Vorgabe prüfen |
| Snippet Social | MP4 mit Audio oder WAV | Separat exportieren |
Dateiname: SHOW_E001_Titel_2026-10-15.wav — Serie, Nummer, Kurztitel, Datum. Keine Leerzeichen in kritischen Systemen.
Stereo, Mono und Musik
Sprache oft mono-kompatibel oder schmal stereo; Intro-Musik in voller Breite. Bei Mono-Downmix prüfen wir Phasenprobleme. Musik unter Rede ducken wir dynamisch, nicht nur mit festem Pegel — das verbessert Verständlichkeit in U-Bahn und Kopfhörer.
Externe Gäste: Headset-Mikro statt Laptop-Mikro, wenn möglich. Vor Aufnahme 30 Sekunden Raumton mitschneiden hilft bei späterer Entrauschung — nur wenn Qualität es rechtfertigt.
Übergabe und Datenschutz
Episoden liefern wir über verschlüsselten Download oder physisch nach Absprache. Aufbewahrung Projektseitig 24 Monate bei Noelpulse. Personenbezogene Gästedaten nur mit Einwilligung — siehe Datenschutzerklärung und optional AV-Vertrag für Unternehmensformate.
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Verwandte Themen
Nach der Episode folgt oft Mastering für Musik-Elemente oder Lieferformate fürs Mastering. Vocals in Talk-Segmenten profitieren von Stimme vorbereiten. Session buchen: Kontaktformular, Antwort typischerweise innerhalb 2 Werktagen.
Wiederkehrende Formate lohnen sich mit einer Serien-Checkliste: gleiche Intro-Länge, einheitliche Raumklang-Referenz, feste Export-Vorlage. So klingt Staffel zwei konsistent wie Staffel eins, ohne jede Episode neu zu erfinden. Bei Sponsoring-Reads separate Spur oder markierter Abschnitt — erleichtert spätere Schnittvarianten ohne Re-Recording.



